01 Tageslicht schlägt jede Lampe
Stell dich ans Fenster, nicht in die direkte Sonne. Weiches, indirektes Tageslicht zeigt Farben echt und vermeidet harte Schatten. Goldene Regel: fotografiere tagsüber, niemals unter gelbem Deckenlicht — sonst sieht Weiß cremig und Schwarz grau aus.
02 Ruhiger, heller Hintergrund
Ein neutraler Hintergrund lenkt nicht ab und wirkt sofort professioneller. Eine weiße Wand, ein heller Vorhang oder ein einfaches Tuch reichen. Das Teil ist der Star — alles andere tritt zurück.
03 Das ganze Teil aufs erste Bild
Das Titelbild sollte den kompletten Artikel zeigen, gut ausgeleuchtet und mittig. Details kommen auf die Folgebilder. Wer im ersten Foto schon ranzoomt, verliert Leute, die nur den Überblick suchen.
04 Getragen verkauft besser als flach
Kleidung am Körper oder an einer Büste schlägt Flatlays fast immer — Käufer sehen Schnitt und Fall. Wenn du kein Modell hast, helfen KI-Tragebilder: Dein Teil erscheint an einem konsistenten Modell, ohne Shooting.
05 Mängel offen zeigen
Flecken, Pilling, fehlende Knöpfe — fotografiere sie bewusst und nah. Das klingt kontraintuitiv, baut aber Vertrauen auf und senkt Retouren und „nicht wie beschrieben"-Diskussionen massiv.
06 Immer dieselbe Reihenfolge
Gesamtbild → getragen → Material/Label → Detail/Mangel. Eine feste Reihenfolge macht dein Profil ruhig und wiedererkennbar — und du fotografierst schneller, weil du nicht mehr überlegst.
07 Quadratisch denken
Vinted zeigt Vorschauen quadratisch. Lass beim Knipsen oben und unten etwas Luft, damit der Auto-Zuschnitt nichts Wichtiges abschneidet. Lieber etwas weiter weg und sauber zuschneiden als zu eng.
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